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Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Warthausen

Am 23. November 2013 fand die Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr statt. Neben den Jahresberichten der einzelnen Abteilungen und dem Bericht des Kassierers wurden nach einer Ansprache von Bürgermeister Wolfgang Jautz auch einige Ehrungen und Beförderungen vorgenommen.
Kommandant Willi Städele eröffnete die Hauptversammlung mit dem Bericht der Einsatzabteilung. Durch Neuzugänge stieg die Zahl der aktiven Mitglieder gegenüber dem Vorjahr um 2 auf 52 Kräfte. Auch die Mitgliederzahl in den anderen Abteilungen bleibt stabil mit 17 Ehemaligen in der Altersabteilung und 17 Jugendfeuerwehrmitgliedern, 5 davon sind Mädchen. Zugänge zur aktiven Wehr im Jahr 2013 sind Sascha Manz, Lena Städele, Robin Erhart sowie Anja Städele ab Februar 2014. Aus der aktiven Wehr verabschiedet wurden Philipp Angele nach 5 Jahren, Erich Gerster nach 35 Jahren und Ralf Klemm nach 2 Jahren Dienst. Die Altersstruktur in der Aktiven Wehr spricht für eine sorgenfreie Zukunft: 37 der 52 Aktiven sind unter 35 Jahre alt.
Insgesamt 22 Lehrgänge wurden im vergangenen Jahr besucht. Ausgebildet wurden in der Absturzsicherung 3, als Maschinist 4, als Gruppenführer 1, als Truppführer 12 und als Truppmann 2 Feuerwehrmänner/-frauen. Im Zusammenhang mit der Qualifizierung des Personals würdigte Willi Städele auch die Leistungen, die bei Wettbewerben demonstriert wurden. 2013 erwarben Michael Fucker, Florian Gerlach, Klaus Gerster, Stephan Kling, Frank-Daniel Lutz, Gerd Scheifele, Daniel Städele, Jochen Städele, Sandrina Städele und Jan Straub das Leistungsabzeichen in Gold sowie Michael Angele, Marius Haller, Elena Kloos und Sarah Städele das Leistungsabzeichen in Bronze.
Dass die Kameradinnen und Kameraden leistungsstark und kompetent agieren können, stellten sie bei mehreren größeren Übungen und bei den insgesamt 43 Alarmierungen im vergangenen Jahr unter Beweis. Der Einsatzschwerpunkt liegt im Bereich der technischen Hilfe mit insgesamt 29 Einsätzen, siebenmal musste die Wehr zu Brandeinsätzen ausrücken.
Über diese Einsatztätigkeit hinaus beteiligten sich die Mitglieder der Feuerwehr auch sehr engagiert am Gemeindeleben, wie z. B. Maibaumaufstellen, Beteiligung am Weihnachtsmarkt, Unterstützung bei verschiedenen Sport- und Freizeitveranstaltungen sowie kirchlichen Veranstaltungen. Die größte Aktion in diesem Jahr war das Straßenfest, an dessen Gelingen die Feuerwehr großen Anteil hatte.
Guido Borgenheimer berichtete über die Aktivitäten der Altersabteilung, in der neben der Kameradschaft innerhalb der Abteilung auch der Kontakt und die Zusammenarbeit mit den anderen Abteilungen gepflegt werden. Neben eigenen Aktivitäten, wie Ausflüge oder Besichtigungen, unterstützte die Altersabteilung zahlreiche Veranstaltungen der aktiven Wehr. Dass Kameradschaft abteilungsübergreifend funktioniert, zeigte auch ein gemeinsamer Ausflug mit allen drei Abteilungen. Herr Borgenheimer dankte ausdrücklich für dieses Miteinander und für die Unterstützung durch den Kommandanten und den Bürgermeister.
Der Bericht der Jugendfeuerwehr wurde von Jugendwart Martin Lang und einigen Jugendfeuerwehrmitgliedern selbst vorgetragen. Neben Freizeitaktivitäten beschäftigen sich die Mädchen und Jungen intensiv mit Ausbildungsinhalten der Feuerwehr. So gehörten im Laufe des Jahres 2013 Übungen zur Brandbekämpfung, technischen Hilfe und Ersten Hilfe, Vermittlung theoretischer Grundlagen der Feuerwehrarbeit und der Besuch der Atemschutzausbildungsräume in Biberach zum Programm. Die Jugend beteiligte sich außerdem tatkräftig am Gemeindeleben, beispielsweise bei der Mitgestaltung des Straßenfestes, Mithilfe beim Herrichten des Maibaums oder Unterstützung des NABU. Ihre Leistungsfähigkeit bewies die Jugendfeuerwehr überdies mit dem Erwerb der Jugendleistungsspange für Schnelligkeit.
Bürgermeister Wolfgang Jautz würdigte die Leistungen aller Feuerwehrabteilungen, indem er auch im Namen des Gemeinderates und der gesamten Bürgerschaft für das Engagement herzlich dankte. Neben der Einsatztätigkeit galt der besondere Dank für die tatkräftige Unterstützung beim Straßenfest, bei dem Herr Jautz und auch der Obmann der Vereine, Herr Hämmerle, die Wehr in einer tragenden Funktion sahen. Sie hoffen auf ein Gelingen dieser Veranstaltung auch im Jahr 2016. Im Besonderen bedankte sich Herr Jautz bei Kommandant Städele für die gute Zusammenarbeit und das vorbildliche Engagement.
Nach dieser Ansprache nahmen Bürgermeister Jautz und Kommandant Städele die Ehrungen und Beförderungen vor. Befördert wurden Elena Kloos und Sarah Städele zu Feuerwehrfrauen, Sandrina Städele zur Oberfeuerwehrfrau, Ferdinand Eßer, Florian Gerlach, Klaus Gerster, Michael Gerster, und Gerd Scheifele zu Oberfeuerwehrmännern sowie Martin Lang zum Oberlöschmeister. Geehrt wurde Franz Hummler für 25 Jahre Feuerwehrdienst mit dem Deutschen Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber.

 

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Ehrungen und Beförderungen bei der FF Warthausen: Kommandant Willi Städele
(links) gratuliert Franz Hummler(vorne Dritter von rechts)zum Deutschen
Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber - und insgesamt neun Freuerwehrleuten zur
Beförderung.

Feuerwehren und DRK proben den Ernstfall

Übungsszenario geht von Brand in der Malzfabrik In Warthausen aus – Mehr als 100 Leute im Einsatz

BERICHT SCHWÄBISCHE ZEITUNG. So mancher hat am Montagabend in Warthausen vielleicht besorgt aus dem Zimmer- oder Autofenster geschaut: Ein Großaufgebot von Feuerwehr und Rotem Kreuz rückte mit Blaulicht und Tatütata in der Ortsmitte an. Es handelte sich um eine groß angelegten Übung. Die Feuerwehr Warthausen, die Feuerwehr Biberach, die Werkfeuerwehr Boehringer Ingelheim und das DRK probten gemeinsam den Ernstfall. Beteiligt waren mehr als 100 Einsatzkräfte mit 14 Einsatzfahrzeugen. Wie der Warthauser Kommandant Willi Städele und der zweite stellvertretende Biberacher Abteilungskommandant Florian Hofmann berichten, wurde folgende Szenario angenommen: „In der Malzfabrik ist ein Brand ausgebrochen. Einige Mitarbeiter galten als vermisst bzw. konnten auf eine Dachplattform flüchten.“

Rasch begann die örtliche Feuerwehr Warthausen im ersten Abschnitt, Menschen zu retten und im Innern des Gebäudes den Brand zu bekämpfen. Das Löschwasser konnte vom Hydrant und aus der Riß schnell entnommen werden.

Im zweiten Einsatzabschnitt gestaltete sich die Rettung aufwendig. Mithilfe der beiden Drehleitern der Feuerwehr aus Biberach und der Werkfeuerwehr Boehringer Ingelheim retteten die Wehrleute fünf Personen, teilweise durch Rauchvergiftung verletzt, aus rund 20 Metern Höhe. Die Herausforderung hierbei war, die räumliche Enge mit den Drehleiter-Fahrzeugen geschickt zu nutzen, um eine schnelle Rettung zu gewährleisten. Dies sei bestens gelungen.

Auf dem Marktplatz von Warthausen wurde der dritte Abschnitt gebildet. Hier wurde die Verletzten-Sammelstelle unter Leitung der Schnelleinsatzgruppe des DRK Biberach eingerichtet. Alle Verletzten – dargestellt von Mitgliedern der Jugendfeuerwehr Warthausen – wurden hier gesammelt und nach der Erstversorgung in die Krankenhäuser gebracht.

Die Einsatzleiter äußerten sich zufrieden mit dem Verlauf der Übung. Der Chef der Malzfabrik und der Warthauser Bürgermeister Wolfgang Jautz machten sich ein Bild von der Probe. Im Anschluss konnten die Übungsteilnehmer an einer Besichtigung in der Malzfabrik teilnehmen.

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Gerätewagen Transport steigere die Effektivität der Feuerwehr Warthausen

Warthausen / mad Viele Bürger und Vereinsvertreter aus Warthausen, aber auch Fahnenabordnungen der Feuerwehren aus umliegenden Gemeinden füllten am Sonntagvormittag den Schulhof und nach dem offiziellen Teil die Festhalle – sehr zu Freude von Feuerwehrkommandant Willi Städele, denn „dieser gute Besuch signalisiert Ihre Verbundenheit mit der Feuerwehr“. Diese komme auch darin zum Ausdruck, dass die Gemeinde rund 175000 Euro in das neue Feuerwehrfahrzeug investierte. Den Rest zum Gesamtpreis von circa 225000 Euro gab das Land als Zuschuss.

Bürgermeister Wolfgang Jautz bezeichnete die noch unter seinem Vorgänger Cai-Ullrich Fark auf den Weg gebrachte Anschaffung des Gerätewagens Transport (GTW) als richtige Entscheidung des Gemeinderats. „Die Auswertung der Einsätze hat ergeben, dass die Tätigkeit sich immer mehr von der klassischen Brandbekämpfung hin zur technischen Hilfeleistung verschiebt“, sagte Jautz. Vor diesem Hintergrund stelle der Gerätewagen „keinen Luxus dar, sondern steigert die Effektivität unserer Feuerwehr“. Wie bereits berichtet, stand manches Gerät bisher im Gerätehaus und musste je nach Art des Einsatz zeitraubend ins Fahrzeug geladen werden. Jetzt sind zwei volle Gruppen mitsamt voller Ausrüstung schnell einsatzklar.

Kreisbrandmeister Florian Peters überbrachte die Grüße des Landrats, der durch andere Termine verhindert war. „Ich freue mich, meine erste Fahrzeugweihe als neuer Kreisbrandmeister miterleben zu dürfen“, sagte Peters. Man sei im Landkreis gerade mit der Anschaffung zweier weiterer GTW befasst, aber die seien kleiner und so dürfe man durchaus „ein bisschen neidisch“ auf Warthausen sein.

Berthold Rieger vom Kreisfeuerlöschverband sagte, „Feuerwehren zu unterhalten und auszurüsten, kostet Geld“, aber die GTW-Beschaffung sei aufgrund der Einsatzerfordernisse „der richtige Weg“. Rieger lobte außerdem die Arbeit des Kommandanten Willi Städele in Sachen vorbeugender Brandschutz, sie diene im Kreis als Vorbild.

Alle Redner, darunter der Bürgermeister der Partnerstadt Waldenburg, wünschten dem neuen Feuerwehrfahrzeug „möglichst wenig Einsätze“. Aber wenn es gebraucht werde, sagte Bürgermeister Jautz, „habe ich die Gewissheit, dass die Feuerwehr bestmöglich helfen kann“. Der evangelische und der katholische Pfarrer, Hans-Dieter Bosch und Manfred Müller, baten um Gottes Segen für das Fahrzeug und vor allem für die Feuerwehrmänner.

Die feierliche Fahrzeugweihe war umrahmt mit Musik vom Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Biberach, Schauübungen verschiedener Feuerwehren und Vorführungen von Gruppen des TSV Warthausen.

(Erschienen: 29.04.2012 18:15) Bericht und Bild:  Schwäbische Zeitung Biberach

Am Samsatg den 23. Juni erreichten die beiden Gruppen der Freiwilligen Feuerwehr Warthausen das Leistungsabzeichen Silber in Kürnbach bei Bad Schussenried. In zwei Durchgängen bestanden unsre Gruppen sowohl den Lösch- als auch den technischen Hilfeleistungseinsatz mit vollem Erfolg. Nach wochenlangen Übungen, galt es in einer festgelegten Zeit einen vorgeschriebenen Löscheinsatz in dem ein angenommener Gebäudebrand als Szenario stand zu bekämpfen. Die Wasserversorgung musste mittels Saugleitung aus einem bereitgestellten Behälter aufgebaut werden. Im technischen Hilfeleistungseinsatz wurde ein Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person dargestellt. Hier musste mittels hydraulischem Rettungsgerät eine Öffnung der PKW Tür simuliert werden und anschließend die verletzte Person aus dem Fahrzeug gerettet und betreut werden. Als weiter Aufgabe galt es eine Einsatzstellenbeleuchtung aufzubauen und es mussten verschiedene Feuerwehrgeräte mittels Leinen und entsprechenden Knoten angebunden werden. Wir gratulieren den Teilnehmern für Ihren Erfolg!

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Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Warthausen

 

 

Wie alljährlich bot auch die diesjährige Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Warthausen die Gelegenheit auf ein ereignisreiches Jahr zurückzublicken. Kommandant Willi Städele hob in seinem Bericht neben zahlreichen Aktivitäten 36 Einsätze hervor. Bürgermeister Jautz bestätigte der Freiwilligen Feuerwehr Warthausen Pflichtbewusstsein, Kompetenz und große Professionalität, auch die Aus- und Weiterbildung gestaltete sich sehr vielfältig. Bei einer Geschicklichkeitsprüfung für Einsatzfahrer bewiesen Karl Angele, Gerd Scheifele, Daniel Städele und Willi Städele ihr Können. Das Leistungsabzeichen in Bronze legten Ferdinand Esser, Michael Fucker, Florian Gerlach, Klaus Gerster, Gerd Scheifele, Hans-Peter Seible, Jochen Städele, Sandrina Städele sowie Michael Schick (Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Mittelbiberach) erfolgreich ab. Gleichsam wurden zahlreiche Lehrgänge auf Kreisebene absolviert: Florian Gerlach (Grundlehrgang Truppmann), Florian Gretzinger und Daniel Städele (Lehrgang Truppführer), Florian Gerlach, Klaus Gerster, Michael Gerster, Gerd Scheifele und Sandrina Städele (Lehrgang für Atemschutzgeräteträger) und Gerd Scheifele (Maschinistenlehrgang). Befördert wurden Florian Gerlach zum Feuerwehrmann sowie Johannes Denkinger, Philipp Hermann und Stephan Kling zum Oberfeuerwehrmann. Aus dem Feuerwehrdienst wurden mit Dank für treu geleistete Dienste Karl Bopp nach 33 Jahren, Lorenzo Di Fronzo nach 8 Jahren, und Karl Reklau nach 27 Jahren verabschiedet. Bürgermeister Jautz lobte im Zusammenhang mit den Beförderungen und Verabschiedungen die besonders gute Kameradschaft, die ein Markenzeichen der Freiwilligen Feuerwehr Warthausen darstelle. Sie werde bereits früh in der Jugendfeuerwehr vermittelt und zeige sich weit über den aktiven Dienst bis in die Altersabteilung beständig. Zudem wurden die in Warthausen wohnhaften Notfallseelsorger Friedrich Grüner, Ralf Klemm und Helmut Sontheimer vorgestellt und begrüßt. Nach langer Planungs- und Herstellungsphase konnte im Oktober der neu angeschaffte Gerätewagen Transport (GW-T) in Würzburg abgeholt werden. Dieses neue Fahrzeug ist durch seine variable Beladung sehr vielseitig einsetzbar, insbesondere bei deutlich anspruchsvoller werdenden Anforderungen der technischen Hilfeleistung aller Art. Das Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF), das im Gegenzug aus dem Einsatzdienst genommen wurde, wird in Eigenleistung zugunsten der Jugendfeuerwehr umgerüstet.

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